Samstag, 31. Mai 2008

HR Team

Liebe Freunde

Einmal pro Jahr verbringen wir hier bei Unilever ein verlängertes Weekend mit unseren Teams. Der Anlass bringt einiges an organisatorischem Aufwand mit sich, da mein Team (das, wie
ihr auf dem untenstehenden Bild sehen könnt, ein wenig 'frauenlastig' ist) an insgesamt 9 Standorten in Russland und der Ukraine verteilt ist. An diesem Wochenende steht jeweils das Zusammensein im Vordergrund und nicht das Geschäftliche. Ich flog deshalb letztes Wochenende mit allen meinen Mitarbeitern in die Türkei. In der Nähe von Antalya verbrachten wir bei schönem Wetter drei Tage am Meer.
Da der Flug nach an Antalya sehr früh angesetzt war, musste ich am Freitag schon um 3 Uhr aus den Federn. Dafür erreichten wir unser Hotel in der Türkei auch beizeiten und noch vor dem Mittagessen schwammen wir die erste Runde im Meer. Am frühen Abend dann stand der geschäftliche Teil auf dem Programm. Der Samstag war ganz dem Ausspannen gewidmet bevor am Abend das 'Gala-Dinner' auf dem Programm stand (das Essen war - na ja . . . ). Zum Abschluss des Abends verlieh ich dann fast schon traditionell die alljährlichen HR Awards. Wir zeichnen jeweils ein paar Mitarbeiter aus, die in den vergangenen Monaten Aussergewöhnliches geleistet haben. Das wird von allen jeweils mit Spannung erwartet.
ImVerlaufe des Sonntags ging es dann zurück nach Moskau und am Montag stand wieder das Alltagsgeschäft auf dem Programm. Ich hatte die ganze Woche Besuch aus dem Hauptsitz. Klappte zwar alles sehr gut, aber die tägliche Arbeit kommt dabei ein wenig zu kurz. In den nächsten drei Wochen stehen nun wieder einige Reisen an: Ukraine, Deutschland und Novosibirsk. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Do svidanija,
Matthias

Sonntag, 18. Mai 2008

Istanbul

Liebe Freunde,

vergangene Woche war ich zum ersten Mal in Istanbul. Einige fotografische Eindrücke findet ihr weiter unten. Wir haben als Geschäftsleitung für zwei Tage den türkischen Markt besucht, um uns einen Eindruck zu verschaffen und neue Ideen und Verbesserungsmöglichkeiten zu sammeln. Nach einer langen Anreise mit viel Verspätung kamen wir am Montag Abend kurz vor Mitternacht im Swisshotel in Istanbul an. Am ersten Tag stand ein Treffen mit unseren türkischen Geschäftsleitungskollegen auf dem Programm. Wir haben ausserdem verschiedene grosse und kleinere Hyper-und Supermärkte besucht. Es war ausserordentlich interessant und wir haben einiges für unser Geschäft in Russland gelernt. Am Abend dann haben uns die türkischen Kollegen zum Abendessen in ein Restaurant direkt am Meer eingeladen. Das Wetter war schön, das Essen super und der Gedankenaustausch spannend. Alles in allem ein sehr gelungener Tag.
Am Mittwoch haben wir dann als Geschäftsleitung an verschiedenen Themen gearbeitet. Wir waren sehr effizient und deshalb blieb glücklicherweise noch Zeit für einen Bootsausflug auf dem Bosporus. Am Abend dann wieder ein sehr gutes Essen in einem tollen Restaurant mit hübscher Aussicht auf Istanbul, einige Drinks an der Hotelbar. Da ich am nächsten Morgen um 05:00 aufstehen musste, ging ich nicht zu spät zu Bett.
Nach der Rückkehr nach Moskau standen dann sofort wieder die alltäglichen Dinge des Geschäfts im Vordergrund. Gestern Samstag stadn ganz im Zeichen verschiedener Einkäufe, ihc habe deshalb zweu Einkaufszentren und zwei Märkte besucht. Nun geniesse ich eine ruhigen Sonntag, ausnahmsweise mal ohne Arbeit.

Do svidanija,
Matthias

Freitag, 9. Mai 2008

Victory Day

Liebe Freunde
Heute am 9. Mai begeht Russland den wichtigsten nationalen Feiertag des Jahres: es ist der Tag an welchem der Sieg im zweiten Weltkrieg gefeiert wird. Bereits seit Tagen wurde Moskau geschmückt und herausgeputzt, das ganze Stadtzentrum zweimal für den Verkehr gesperrt, da Proben für die Parade auf dem roten Platz anstanden. Heute dann wurden viele Strassen erneut gesperrt und mit Wasser abgespritzt bis sie glänzten wie in einem Hollywood Film. Am späteren Morgen dann rollten die Panzer zum roten Platz. An diesem Tag sieht man sehr viele Veteranen in den Strassen von Moskau. Sie erhalten von der Bevölkerung Blumen und vor allem jüngere Frauen wollen sich mit den Veteranen fotografieren lassen. An einigen Orten werden die Veteranen gratis verpflegt und Aeroflot fliegt die Veteranen gar gratis an einen beliebigen Ort in Russland oder im Ausland und zurück. In jeder Beziehung ein spezielles Ereignis für die Russen.
Diese Woche war ich zwei Tage in St.Petersburg für Meetings mit meinem Team vor Ort und für die Einweihung eines neuen Teils unserer Teefabrik. Die weissen Nächte in St.Petersburg rücken bereits näher und die Sonne scheint noch um 22 Uhr abends. Auf dem Flug nach St.Petersburg hatten wir einige Aufregung. Eine älterer spanischer Passagier hatte kurz vor der Landung offenbar eine Herzattacke und am Flughafen wartete dann bereits die Ambulanz. Ich hoffe, dass es ihm wieder gut geht.
Am Montag gehts für drei Tage nach Istanbul. Wir treffen uns mit unseren türkischen Kollegen zu einem Erfahrungsaustausch. Da ich noch nie in Istanbul war, freue ich mich auf diese Reise und hoffe, dass ein wenig Zeit bleibt mir die Stadt anzusehen. Aber darüber mehr beim nächsten Mal.
Do svidanija,
Matthias

Freitag, 2. Mai 2008

Singapur

Liebe Freunde,


Singapur war die letzte Station von zwei schönen Ferienwochen in Asien mit den Stationen Bangkok, Koh Lanta und Singapur. Es war eine gute Mischung aus Städte-Sightseeing und Entspannung an Strand und Pool. Und natürlich habe ich auch das gute Essen sehr genossen und mich ausgiebig der thailändischen Küche gewidmet. Insbesondere in Bangkok gibt es fantastische Restaurants, die eine gelungene Mischung zwischen gutem Essen, toller Aussicht auf Stadt und Fluss und entspannter Ambiance bieten. Meine Tipps: Vertigo und Scirocco. Sowohl in Bangkok als auch in Singapore steht Shopping hoch im Kurs und die Dichte von Einkaufscentern ist insbesondere in Singapur unglaublich.
In Singapur habe ich mich auch mit einem ehemaligen Kollegen aus der Unilever Geschäftsleitung in Russland getroffen. Vikram ist Inder, lebt mit seiner Familie in Singapur und Indien und arbeitet inzwischen unentgeltlich für verschiedene Hilfswerke. Sein grösstes Projekt ist der Aufbau von Schulen in den Slums von Bangalore. Er hat mir einen Abend lang von diesem Projekt berichtet und ich bin tief beeindruckt von seinen Schilderungen und der Philisophie mit der diese Schulen aufgebaut und betrieben werden. Mit relativ wenig Geld kann man hier wirklich viel erreichen und ganzen Familien aus der ärmsten Schicht die Basis für eine bessere Zukunft schaffen. Falls sich jemand engagieren möchten - einfach bei mir melden.
Inzwischen wieder zurück in Moskau geniesse ich das frühlingshafte Wetter und einen freien Tag nach dem 1. Mai.


Do svidanija,
Matthias